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Das mobile Magazin: flexible Technologie-Architekturen und adaptive Content-Formate (Folge 4)

Attention! - Das mobile Magazin. Welche Philosophie sich hinter dem Begriff "Mobil" verbirgt und was flexible Technologie-Architekturen und adaptive Content-Formate damit zu tun haben, hörst Du in der vierten Folge unseres Podcasts.

Warum ein Magazin?

Hier dem "mobilen Magazin" steht unser Anspruch, als Herausgeber gemeinsam mit einem Team aus Gastautoren und Experten hochwertige Inhalte zu erschaffen und diese informativ und unterhaltsam zu inszenieren – über diverse digitale Kanäle hinweg. Die Zukunft der Kommunikation ist nicht nur unser inhaltlicher Fokus, sondern auch das, was wir als Medium prägen möchten.

Rasanter Wandel im Informationsverhalten: was birgt die Zukunft der Kommunikation?

Früher hat man beim Frühstück die gedruckte Zeitung gelesen, hat in der Mittagspause hin und wieder in einem Print-Magazin geschmökert und Abends ferngesehen. Viele machen das noch immer so, keine Frage. Doch die Welt mobiler Endgeräte ermöglicht es, jederzeit und überall digitale Inhalte zu konsumieren. Die Intensität, sich mit einem Inhalt auseinanderzusetzen, nimmt bei der hohen Konsumfrequenz ab. Das Lesen oder Ansehen passiert nebenbei und zwischendurch, statt lange und konzentriert. Wie reagiert die Unterhaltung, die Medien- und Kommunikationsindustrie und auch das Marketing darauf? Unsere Antwort lautet: mit dem richtigen Format. Bevor wir das mobile Magazin näher erklären, zunächst noch zwei weiterführende Beiträge zu den beschriebenen Trends.

Wir haben nach Antworten auf diese Entwicklungen gesucht und viele verschiedene Formate analysiert. Damit Botschaften den Empfänger erreichen, muss heute anders gedacht werden als zu Zeiten linearer Medien. Formate, Rubriken und Inhalte müssen stetig weiterentwickelt werden. Wir glauben, dass Kommunikation heute und in Zukunft stark von bestimmten Faktoren beeinflusst und geprägt wird. Deshalb haben wir diese Faktoren zu den Themen unseres Magazins gemacht: #Data, #Kommunikation, #Design, #Media, #UserExperience und #NeueTechnologien. Anhand dieser Kategorien erklären wir Dir auch, was wir unter einem mobilen Magazin verstehen.

Das mobile Magazin aus #Media-Perspektive

Auch das Informationsverhalten der Leser, Hörer und Abonnenten des Attention! Magazins ist im Wandel – deshalb müssen wir unsere Formate entsprechend entwickeln und anpassen. Aktuell bedienen wir folge Media-Formate:

  • Snacks: Attention! Snacks stillen Deinen kleinen Informationshunger zwischendurch. Unsere kurzen Artikel erklären Cases, kuratieren Inhalte und bringen aktuelle Themen auf den Punkt.

  • Echogramme: Attention! Echograme liefern Dir wöchentlich die wichtigsten Nachrichten und Updates zur Zukunft der Kommunikation - auf einen Blick.

Das Echogramm ist übrigens eine Social-News-App die Dir die beste Auswahl deutschsprachiger Inhalte rund um Medien, Technologie und Innovationen an einem Ort bietet.

  • Podcast: Im Attention! Podcast geben wir tiefere Einblicke in die Themen aus dem Magazin und diskutieren aktuelle Cases und Erfahrungen zur Zukunft der Kommunikation.

  • Deep-Dives: In den Deep-Dives setzen wir uns eingehend mit einem Thema oder Trend auseinander. Hier erhältst Du Hintergrundwissen, anschauliche Beispiele oder Tipps zum Umgang mit Medien und Kanälen.

  • Newsletter: Mit dem Attention! Newsletter bekommst Du regelmäßig die wichtigsten Updates aus dem Magazin.

  • Social Media: In unseren Social Media Kanälen (Twitter, Facebook) bereiten wir unsere Inhalte formatgerecht auf und vermitteln Inhalte so einfach und passend wie möglich.

Mobiles Magazin aus #Data-Perspektive

Die steigende Komplexität bei Kanälen und Formaten hat zur Folge, dass es heute kaum mehr möglich ist bei allen mitzuhalten. Um dieser Komplexität zu begegnen, solltest Du Daten konsequent analysieren, auswerten und aus den Ergebnissen Deine Kommunikation, Inhalte und Formate verbessern. Das geht zum einen durch gutes Segmentieren der Nutzer und zum anderen durch Personalisierung von Kommunikation. Beides funktioniert auf der Grundlage von Daten. Wie Du Daten in Der der Kommunikation und im Marketing einsetzen kannst, erfährst Du in unseren Artikel:

Mobiles Magazin aus #Design-Perspektive

In der Gestaltung digitaler Medien und Contents lässt sich seit einiger Zeit die Fragmentierung von Design beobachten. Diese Entwicklung ist zum einen Nutzerverhalten und -interaktion, zum anderen auch der Technologie zum Ausliefern der Inhalte geschuldet. Zum Beispiel in höheren Ansprüchen an gestalterische Flexibilität, da Inhalte auf zahlreichen Endgeräten konsumiert werden, vom Laptop bis zur Smartwatch.

Diese Entwicklungen haben Einfluss auf das Design, welches sich nicht mehr nur in statischen oder lokalen Zusammenhängen, sondern häufig in agilen Komponenten manifestiert. Zum Beispiel das Branding und Corporate Design, das eine Marke sowohl on- und offline, in Broschüren, auf der eigenen Website, aber auch in sozialen Netzwerken oder in Form einer App repräsentieren muss.

All das wirkt sich auf sämtliche Design-Bereiche aus, von der Typografie und responsive Logos, über Raster und Bilderwelten bis hin zu Bewegtbild und Interaction-Design. Beispielsweise verwenden wir ein quadratisches Video-Format in sozialen Netzwerken, um bestmögliche Nutzererfahrung zu bieten.

Im digitalen Raum interagieren Nutzer auch mit dem Design, wobei der Megatrend der Individualisierung ein große Rolle spielt. In den kommenden Jahren werden Designer vor spannenden Herausforderungen und Erweiterungen ihrer Disziplin stehen, denn das Gestalten von Nutzererfahrungen wird sich erweitern auf Sprachsteuerungsprozesse, Chatbots und neuartige Interfaces.

Mobiles Magazin aus #Technologie-Perspektive

Eines der wichtigsten Erfolgskriterien im mobilen Zeitalter aus Technologie-Sicht ist die Websiten- oder App-Performance - vor allem die Lade-Geschwindigkeit. Das haben Google und Facebook schon länger erkannt und bieten mit ihren "Distributed Content"-Formaten, wie Accelerated Mobile Pages und den Instant Articles, mögliche Wege für ein verbessertes Nutzererlebnis. Der Nutzer kommt bei diesen Formaten nicht mehr auf die Website des Betreibers, sondern bleibt auf der Plattform und kann dort durch spezielle Formate die Inhalte einfacher konsumieren. Der Vorteil ist, dass die Inhalte extrem schnell ausgeliefert werden und es so wahrscheinlicher ist, dass sie konusmiert werden. Klarer Nachteil für werbefinanzierten Websiten: es kommen weniger Besucher auf die eigene Seite.

Eine weitere Herausforderung aus Technologie-Sicht sind die Zunahme von Endgeräten und Touchpoints. Soziale Medien werden immer fragmentierter, ein Austausch findet zunehmend in lokalen oder themenspezifischen Gruppen oder Messengern statt. Voice Interfaces, wie Amazons Echo, entstehen als neuer Kommunikationskanal. Die Folge ist, dass Unternehmen stärker automatisieren müssen, um die Kontaktpunkte zu beherrschen. Dies zeigt die stärkere Nachfrage von Marketing-Abteilungen nach Marketing-Automation-Software und das Erwachen der Chatbots.

Unsere Antwort auf diese Entwicklungen ist ein flexibler Technologie-Stack und viele Experimente mit neuen Technologien, um Potentiale frühzeitig einschätzen zu können. Wir lassen Dich im Magazin an unseren Innovationsprojekten Teil haben und arbeiten diese Themen redaktionell auf.

Mobiles Magazin aus #UserExperience-Perspektive

Die Zusammenfassung aller angesprochenen Punkte mündet in der User Experience (UX). Also in der Interaktion und im Erlebnis jedes Users mit Inhalten und Formaten. Anhand unserer eigenen UX-Treppe gehen wir kurz auf unseren Prozess zum Verbessern der User Experience ein.

Attention! UX-Treppe

  • Nützliche Inhalte: Wir testen, holen uns konsequent Feedback ein, überarbeiten unsere Inhalte und testen erneut. Nur so entstehen spannende und vor allem relevante Inhalte.
  • Usability: Wir arbeiten unsere Themen in mehreren Formaten auf und positionieren Inhalte gut zugänglich. Dort, wo unsere Leser sich täglich aufhalten.
  • Attraktivität: Wir messen Klicks, Verweildauern oder fragen unsere Nutzer nach Feedback zu Design und unseren Kontaktpunkten. "Attraktivität" oder "Desirability" kann “designed” werden – dazu gehört auch, dass wir unsere Leser und Zuhörer verstehen.
  • Marke: Das Attention! Magazin ist eine Publikation unseres Design- und Innovationsunternehmens Gravitales. Hier untersuchen die Auswirkungen von Trends und Technologien auf unser Informations- und Nutzerverhalten. Unser Versprechen an die Leser: no Bullshit!

Fazit: Rasante Veränderung des Informationsverhaltens führt zu adaptiven Content-Formaten und flexiblen Technologien und Design

Das Attention! Magazin ist Feldversuch und Beobachter zugleich, für alles, was die Zukunft der Kommunikation bewegt und prägt. Wir beobachten Veränderungen, Trends und Technologien in Medien und Kommunikation, bereiten diese redaktionell und unterhaltsam auf und arbeiten selbst an neuen Formaten und digitalen Produkten. Wenn Du uns weiter auf unserer Reise begleiten möchtest freuen wir uns über Fragen, Anregungen und Feedback.

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